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Geht weiter, als du denkst

Movement

Vom Boden aufstehen, ohne die Hände zu benutzen. Hängen, tief hocken, auf den Händen stehen. Movement ist der Teil unseres Yoga, in dem du Bewegungen lernst: kraftvoll, verspielt, mit Grundlagen, Wiederholung und sichtbarem Fortschritt. Ein Körper, der vieles kann, trägt dich leichter durch den Tag.

Was du hier übst

Bewegungsfreiheit, nicht nur Haltungen

In einer Movement-Stunde übst du das, was zwischen den Haltungen passiert: die Übergänge. Bewegung aus der Körpermitte, in Verbindung mit dem Boden, getragen von einer Wirbelsäule, die sich in ihrer ganzen Länge bewegt. Tiefe Positionen hältst du nicht aus, du bewegst dich in ihnen. So wächst der Spielraum des Körpers, und die Kraft wächst mit.

Es ist wie beim Instrument: Du lernst erst die Grundlagen, wiederholst sie, bis sie sitzen, und baust daraus nach und nach ein Repertoire auf, bis du dieselbe Bewegung auf viele Arten ausführen kannst, je nachdem, was die Situation gerade braucht. Nach ein paar Wochen merkst du das außerhalb des Studios, wenn du eine Kiste hebst, zwei Stufen auf einmal nimmst oder nach einer langen Autofahrt aussteigst, ohne dich erst sortieren zu müssen.

Und es geht weiter, als du denkst. Handstand, Armbalancen, Kopfstand, der Übergang, den du bisher nur bei anderen gesehen hast: alles Fähigkeiten, die du Schritt für Schritt lernen kannst, mit der richtigen Technik, einer Vorbereitung, die den Körper dafür bereit macht, und jemandem, der dich hält, bis du es allein kannst. Wer das übt, scheitert erst einmal, und genau das gehört dazu: zu viel wollen, auf dem Boden landen, liegen bleiben, atmen, und beim nächsten Mal ein Stück weiter kommen.

Stabil heißt beweglich

Die Stabilität, die aus vielfältiger und kreativer Bewegung entsteht, ist nicht die des Felsens, der starr stehen bleibt. Es ist die des Baumes im Wind: Er gibt nach, bewegt sich mit – und findet immer wieder in seine Haltung zurück. Denn Anpassungsfähigkeit bedeutet nicht weniger Stabilität - sie ist im Gegenteil ihre Bedingung.

Yoga abwandeln – darf man das überhaupt?

Yoga ist nicht durch bestimmte Formen definiert. Was Yoga zu Yoga macht, ist das Wie: konzentriert, mit dem Atem verbunden, im Moment, aus der Balance heraus und nicht aus der Überforderung. Diese Qualität lässt sich auf jede Bewegung übertragen, auch auf solche, die den Körper aufbauen. Genau das tun wir im Movement Yoga.

Florian Ferger - Inhaber und Geschäftsführer

Worauf wir aufbauen

Movement steht auf einem Fundament, das andere vor uns gelegt haben, lasst uns hier einige nennen. Der Sportmediziner und Ashtanga-Lehrer Dr. Ronald Steiner zeigt seit Jahren, wie sich Yogapraxis und Sportmedizin verbinden lassen. Das Foundation Training des Chiropraktikers Eric Goodman baut eine Grundspannung im Körper auf, die den Rücken von innen hält. Das moderne Mobility Training versteht Beweglichkeit als aktive, kontrollierte Erweiterung des Spielraums, nicht als passives Dehnen. Und Ido Portal hat gezeigt, was es heißt, Bewegung als lebenslange Praxis in ihrer ganzen Breite zu betreiben. Flo hat daraus über Jahre seinen eigenen Unterrichtsansatz entwickelt, und er ist damit im Studio nicht allein: Armbalancen, Kopfstandhocker und Handstand unterrichten mehrere Lehrer:innen in eigenen Formaten.

Für wen ist die Movement Praxis geeignet?

Für alle, denn von ihr profitieren sehr unterschiedliche Körper. Wer steif ist, wird spürbar beweglicher. Wer sehr beweglich ist, aber wenig Kraft hat, baut in der Beweglichkeit endlich Stabilität auf. Und beide machen dieselbe Erfahrung, die wir immer wieder hören: sich im eigenen Körper plötzlich richtig wohlzufühlen. Dazu kommt das Erlebnis, wirklich weiterzukommen und sich Bewegungen anzueignen, die vorher unmöglich schienen.

"Eine ganz neue Art der Bewegung und Beweglichkeit"

Teilnehmer:innen unserer Movement Kurse berichten

Katharina N.

Gestartet habe ich den ersten Movement-Kurs vor vier Jahren, weil ich fließendes Yoga mag. Bewegungsabläufe statt Wechsel von einer statischen Position in die andere. Das habe ich hier auch gefunden. Aber geblieben bin ich, weil mir dieser Kurs eine ganz neue Art der Bewegung und Beweglichkeit eröffnet hat. Muskeln, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie ansteuern kann. Vor allem war der Kurs eine Herausforderung, durch die ich in meine Kraft gefunden habe. Dadurch, dass er immer so sorgfältig durchdacht und gut strukturiert ist, möchte ich ihn nicht missen.

Annemarie W.

Als Läuferin ist mein Training oft auf Leistung ausgelegt und setzt den Körper durch monotone Bewegungen einer hohen Belastung aus. Um langfristig fit zu bleiben, ist es für mich wichtig, den Körper in all seinen Facetten zu fordern. Der Movement-Kurs war dafür genau das Richtige: Ganz ohne Druck konnte ich neue, ungewohnte Bewegungsmuster erkunden und in der Gruppe einen Flow erarbeiten, der mir ganz neue Insights gegeben hat wie sich der Körper bewegen kann.

Katja R.

Ich hätte gedacht, dass ich mehr Angst davor habe, mich in die Umkehrhaltung zu begeben, aber die Anleitung und die Tandemarbeit waren so vertrauenserweckend, dass ich mich schnell überwinden konnte. Mein schönster Moment war, im halben Handstand zu balancieren anzufangen und meine Kraft zu spüren. Ich war nicht enttäuscht und habe nicht gehadert, dass ich den freien Handstand noch nicht geschafft habe.

Aktuelle Kurse mit Fokus Movement

Wenn du eine Fähigkeit wirklich lernen willst: Ein Intensivkurs sind fünf Termine in einer kleinen Gruppe, die zusammen an einem Thema arbeitet, Armbalancen, Kopfstand, Wirbelsäule. Am Ende kannst du etwas, das du vorher nicht konntest, und du nimmst es in jede andere Yogastunde mit.

Offene Movement Yoga Klassen

Wenn du dranbleiben willst: Die offenen Movement-Klassen laufen jede Woche im Stundenplan, und was du in einer Stunde übst, baut auf der davor auf. Du kommst, so oft du magst, mit Membership oder Einzelstunde. Welches Level die Klasse hat, steht direkt an der Stunde.

Tiefer einsteigen

Weiterführende Artikel zum Thema Movement

In unserem Blog diskutiert Florian in unregelmäßigen Abständen praktische und theoretische Aspekte seiner Movement Praxis.